NATURSTEINFASSADE

MAGDEBURGER DOM

Magdeburg

In einer 18-monatigen Sanierungsphase wurden Skulpturen, der Bauschmuck und das Westwerk des Doms zu Magdeburg St. Mauritius und Katharina restauratorisch und konservatorisch bearbeitet. Unter Anwendung wasserbasierter Reinigungsverfahren und der Laserreinigung wurden aufliegende Verunreinigungen und Krusten auf den Oberflächen reduziert, um eine einheitliche Wasserdampfdiffusionsfähigkeit wiederherzustellen und die Lesbarkeit der Fassade zu verbessern.

Vereinzelt wurde eine Entsalzung mit Hilfe von Kompressensystemen durchgeführt, um bauschädigende Salze im Naturstein zu mindern. Die Kompressen zur Reduzierung bauschädigender Salze wurden aus Cellulose verschiedener Faserlängen, quellfähigen Stoffen, mineralischen Komponenten und entionisiertem Wasser angefertigt. Neben Rissschließungen, dem Antragen von Fehlstellen und der Ausführung von Vierungen wurde die Steinoberfläche partiell mit einer Schlämme versehen. Es wurden Schlämmen in verschiedenen Farbtönen und Zusammensetzungen verwendet, um feine Risse und Schalen zu schließen. Dadurch konnte der Wasserablauf der Fassade optimiert und das Bestandsgestein längerfristig geschützt werden.

 

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